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120 Hausbau-Tipps Teil 2: 21 bis 40

Im ersten Teil dieser Artikelreihe haben wir Ihnen schon 20 Tipps für den Hausbau und die Finanzierung gegeben. Diese waren eher allgemeiner Natur und sollten als Einstimmung dienen. Im zweiten Teil wollen wir nun etwas spezieller werden und auf das Grundstück, dessen Kauf sowie auf die Planung des Baus eingehen. In den kommenden Teilen vertiefen wir dann noch weitere Aspekte des Hausbaus.

Tipp 21

Immer wieder das wichtigste Kriterium bei der Wahl des Baugrundstücks: die Lage. Jedoch kann das Grundstück in einer noch so schönen Umgebung liegen; selbiges kann auch Nachteile haben. Denn wird die Erschließung zur Odyssee und steigen damit die Kosten, geht die Freude schnell verloren. Auch die Nachbarschaft sollten Sie vorher vielleicht „erschließen“, um nicht gerade neben unliebsamen Nachbarn zu bauen.

Tipp 22

Nutzen Sie bei der Grundstückssuche auch mal neue oder vielleicht vergessene Wege. Schauen Sie in der Zeitung nach Kleinanzeigen, schauen Sie in Baugruppen auf Facebook nach Annoncen, fragen Sie bei Banken nach oder suchen Sie vorerst auf Makler-Internetseiten bevor Sie direkten Kontakt aufnehmen. Zudem können Sie auch schwarze Bretter oder eBay Kleinanzeigen nutzen.

Tipp 23

Ein frühzeitiges Einholen oder Einsehen von Bauvorschriften, Bebauungsplänen des Umlandes oder sogar des (noch nicht) eigenen Grundstücks, Baugebieten in der Nähe, etc. kann auch hilfreich sein. Neben der Momentaufnahme sollte auch Zukünftiges geklärt sein, wenn Sie sich nach einem geeigneten Baugrundstück umsehen.

Tipp 24

grundstückBehalten Sie, auch wenn Sie das perfekte Grundstück für sich gefunden zu haben scheinen, die Kosten im Blick. Neben dem reinen Kaufpreis gibt es da ja immer noch die Grunderwerbssteuer, mögliche Maklerprovisionen in nicht geringer Höhe, etc.

Tipp 25

Eigentlich logisch, aber als Tipp durchaus angebracht: checken Sie auch die Infrastruktur in der Nähe des Grundstücks ab. Wenn das Grundstück weit ab liegt, dann erscheint das zwar romantisch, aber wenig alltagstauglich. Müssen Sie beispielsweise täglich auf Arbeit fahren oder Ihre Kinder in die Schule, dann ist ein frühes Aufstehen die Folge.

Tipp 26

Gibt es auf dem Grundstück Zurückgelassenes vom Vorbesitzer? Lauert hinter den wuchernden Bäumen vielleicht ein Geräteschuppen? Oder gibt es noch etwas Überraschenderes; vielleicht im Erdreich? Wenn möglich, sprechen Sie offen mit dem Vorbesitzer. Altlasten im Nachgang loszuwerden, das kann je nach Art viel Aufwand, Zeit und Geld kosten.

Tipp 27

Alles sauber und in guter Lage? Kaufen Sie noch nicht! Denn wie ist das Grundstück denn eigentlich ausgerichtet? Können die geplanten Solaranlagen gen Süden zeigen und versperrt auch nichts den Sonneneinfall? Gibt es noch andere vorteilhafte oder auszuschließende Ausrichtungskriterien? Schauen Sie besser zweimal hin!

Tipp 28

Alles in Ordnung? Dann sind neben den direkt mit dem Grundstück verbundenen Kriterien noch weitere, organisatorische Dinge zu klären bevor Sie zuschlagen. Zum Beispiel das mögliche Nutzungsrecht eines Erben oder der Gemeinde / Kommune / Region.

Tipp 29

Sie haben nun also alle Besitzverhältnisse, Bebauungspläne und sogar die Nachbarschaft eingesehen; sie haben das Grundstück schon ein bisschen erschlossen und wissen um Lage, Infrastruktur und Ausrichtung. Gut, dann können Sie bei Gefallen fast schon unterzeichnen. Gibt es allerdings ernsthafte Alternativen, sollten Sie prüfen, ob es nicht bei einer die Möglichkeit zum Erhalt von Fördermitteln gibt.

Tipp 30

Kommen wir nun zur Planung: Ganz grob betrachtet sollten Sie schon ungefähr im Auge haben, welche Art von Haus Sie auf Ihrem neuen Grundstück errichten (lassen) wollen. Soll es Stein auf Stein vorangehen und massiv sein oder wollen Sie Zeit und Kosten mit einem Fertighaus sparen?

Tipp 31

Bau- und Leistungsbeschreibungen sowie die damit zusammenhängenden Kosten sollten Sie gut studieren und verschiedene Anbieter vergleichen. Sie können dabei eine Menge sparen. Und das bei gleicher oder vielleicht sogar besserer Qualität.

Tipp 32

Welche Räume sind notwendig und welche sind vielleicht nicht nötiger Luxus? Ist ein Ankleidezimmer wirklich sinnvoll? Oder sollte dafür lieber das Kinderzimmer ein bisschen größer sein? Und könnte anstelle einer Garage nicht ein Carport wesentlich günstiger ausfallen? Stellen Sie sich diese und weitere Fragen, und schon sparen Sie viel Geld und Nerven.

Tipp 33

Wie lange wollen Sie in dem Haus wohnen? Nur bis zur Rente und dann die Welt umrunden sowie zuvor die Immobilie loswerden? Oder wollen Sie eher bis ans Ende Ihres Lebens dieses eigene Haus besitzen und dann vererben? Dann denken Sie schon einmal voraus und gestalten Sie das Haus so, dass es altersgerecht ist oder gemacht werden kann.

Tipp 34

Auch kleine Details sind für die Zukunft mit zu bedenken. Zum Beispiel die Neigung des Daches, sollte doch einmal eine Photovoltaik-Anlage installiert werden. Oder auch der Überstand des Daches, der Schutz im Falle von Regen und Schnee bietet.

Tipp 35

Welche Dachziegel man auswählt, das entscheidet nicht nur über das spätere Aussehen des Hauses, sondern auch über die Langlebigkeit des Daches sowie über die Isolierung des selbigen. Hier sollten Sie nicht nur Preise vergleichen!

Tipp 36

Allgemein sollte der Grundriss immer gut studiert werden. Architekten und andere Baupartner helfen gern beim Verstehen und Visualisieren der einzelnen Werte und Zeichnungen.  Im Falle von Fertighäusern gibt es auch Musterparks, die man besuchen kann. Bedenken Sie: schon die Vergrößerung der Fenster um 10 cm kann einen großen Unterschied machen.

Tipp 37

Pgrundrisslanen Sie mit dem Grundriss auch schon die späteren Möbel! Finden Sie in der frühen Planungsphase etwa im Rahmen einer Haushaltsauflösung eine Küchen- und Wohnzimmereinrichtung, die mit ein paar Anpassungen in das neue Haus passen und Ihnen die Neuanschaffung sparen würden? Dann denken Sie ernsthaft drüber nach.

Tipp 38

Nicht erst mit dem Grundriss, aber im Rahmen der frühen Planung kommt natürlich auch die Frage auf: Keller oder kein Keller? In den meisten Fällen ist er nicht wirklich nötig. Bei kleinen Grundflächen kann er aber für zusätzliche Räume und Stauraum sorgen.

Tipp 39

Rechnen Sie für den Hausbau sowie die Vorarbeiten genügend Zeit ein. Überstürzen Sie nichts, wenn Sie lieber Bedenkzeit hätten. Sowohl bei der privaten Planung als auch beim Vorliegen von Angeboten potentieller Baupartner gilt: lieber zweimal nachdenken als einmal bereuen.

Tipp 40

Bevor es nun an den Bau geht: Lassen Sie gegebenenfalls die zur Unterzeichnung vorliegenden Dokumente vom Bauherrenschutzverband prüfen. Sind alle Formulierungen neutral oder zu Ihrem Vorteil? Haben Sie sich genügend gegen Eventualitäten abgesichert?

Ausblick

In den kommenden Teilen dieses Ratgebers werden die Tipps weitere spezielle Bereiche des Hausbaus abdecken. Schauen Sie also bald wieder herein und bereiten Sie sich umfangreich auf Ihr Projekt vor!

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