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Der Innenausbau Teil 3: Wie macht man alles anders als die anderen?

Wenn man wirklich alles anders machen möchte als die Bauherren in der Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis, dann sollte man diese Überlegung schon in den Bau der Immobilie selbst einfließen lassen. Über moderne Baustile, aktuelle Trends und Entwicklungen sowie über energieeffizientes Bauen beim gleichzeitigen Ausleben von individuellen Ideen wissen meist freie Architekten Bescheid. In unserer Artikelreihe Sicher ist sicher finden Sie überdies Hinweise für die Schaffung von brandgeschützten, gesunden und sicheren Immobilien. Im Folgenden wollen wir nach Teil 1 der aktuellen Reihe zur Wandgestaltung und Teil 2 zur Möblierung einen Blick auf individuelle Wege bei der Inneneinrichtung werfen.

Es soll nicht nach IKEA aussehen

möbelhäuserDas wohl weltweit bekannteste Einrichtungshaus aus Schweden ist nicht nur für seine praktischen Möbel- und Wohnideen sowie für teils sehr ausgefallene Designs bekannt, sondern auch für einige Klassiker, die im kollektiven Gedächtnis hängen bleiben. Ein Beispiel dafür wäre das Billy-Regal. Der Erfolg von IKEA ergibt sich aber auch aus der Tatsache, dass mit den einzelnen Möbeln und Einrichtungsgegenständen ein roter Faden geschaffen wird. Bei spezialisierten Einrichtern, die entweder Küchen oder Wohnzimmer, entweder Schlafzimmer oder Bäder und dergleichen anbieten, ergibt sich dieser Vorteil nicht. Einige Alternativen gibt es aber doch:

Überregional nach Anbietern suchen

Überregional kann bedeuten, dass man sich auf andere Ketten konzentriert. Ob Roller, Poco Domäne, XXXL Einrichtungshäuser oder dergleichen mehr – auch hier gibt es viele gute, aber selten individuell anmutende Möbel. Daher sollte überregional auch bedeuten, sich von den Kettenfilialen zu lösen und nach einmaligen, aber komplett auf alle Bereiche ausgerichtete Anbietern zu suchen. Das führt einen nicht selten ins Ausland oder per Internet auf Seiten von Anbietern in anderen Ländern. Gerade wenn man englisches Design, fernöstliche oder orientalische Einrichtungen und ähnliches bevorzugt. Hier sollte man neben den Preisen der Möbel bei der Bestellung auch die Versand- bzw. Speditionskosten bedenken.

Individuelle Aufträge vergeben oder selber machen

Kenn oder findet man einen Tischler in der Region, kann man auch Möbel in Auftrag geben. Das sollte man allerdings nur dann ins Kalkül ziehen, wenn man die gesamte Einrichtung in individueller Anfertigung auch bezahlen kann. Der Vorteil ist aber: die Einrichtung kann komplett auf das Haus ausgelegt werden – in allen Maßen, in der Farbgestaltung, etc. Das Gleiche gilt aber auch, wenn man handwerklich begabt ist und Zeit bzw. ein paar ambitionierte Helfer hat. Dann lassen sich aus den wesentlich günstigeren Rohstoffen selbst Möbel herstellen. So gut sogar, dass die folgende Zwischenüberschrift genau darauf abzielt.

Möbel aus Europaletten – selber machen oder kaufen

Vom Stuhl über die Bar hin zum Bett lassen sich aus Europaletten alle möglichen Möbel zimmern. Die einfachste Variante ist hier, ausgesonderte Europaletten zu reinigen und gegebenenfalls zu beizen oder zu lackieren und sie dann in die entsprechende Form zu stapeln. Bei einigen Sitzmöbeln, Tischen und als Unterbau für die Matratze lässt sich das sicher gut realisieren. Will man aber eine Garderobe, einen Beistelltisch, ein Regal oder andere Möbel haben, die sich nicht mit vollständigen Paletten umsetzen lassen, dann lohnt der Griff zur Säge. Das stabile Holz ist in Reinform oder farblich gestaltet in so ziemlich allen Räumen und für die Schaffung fast aller Möbel geeignet. Natürlich gibt es auch schon gewerbliche Hersteller, die sich auf Europaletten als Rohstoffe für Produktserien spezialisiert haben.

Möbel nur nach Bedarf – Minimalismus

Für Einzelpersonen und vielleicht auch noch für Paare bietet sich die Einrichtung im Sinne des Minimalismus an. Voraussetzung ist natürlich, dass Leute, die sich entsprechend einrichten und ausstatten wollen, keinen zu großen Hausrat und keinen Hang zum umfangreichen Dekorieren haben. Das Wohnzimmer besteht aus einer Couch, einem Beistelltisch, einer Lampe und einem Bücherschrank? Das klingt schon ein bisschen zu viel! Der Minimalismus ist auch auf Funktionalität ausgelegt. Braucht man wirklich einen Hocker zum Füße-hochlegen, ein Deckchen auf dem Tisch, ein Bild an der Wand oder eine Vitrine mit Sammelobjekten oder Gläsern, die man auch in der Küche lagern kann? Für den Minimalisten lautet die Antwort ganz klar: Nein!

Aktueller Trend – mitgehen oder dagegen schwimmen

Trends formen sich meist aus neuen, individuellen Ideen. Daher ist es in der Anfangsphase für hippe, junge Menschen selbstverständlich, dass man ihnen folgt. Wird der Trend dann zum Main Stream, dann muss man natürlich dagegen antreten und sich wieder neu erfinden. Bei der Inneneinrichtung und dem Innenausbau eines Hauses ist ein flatterhaftes Verhalten nicht wirklich möglich – es sei denn, man richtet sich minimalistisch mit selbstgemachten Möbeln aus Europaletten ein. Wie dem auch sei: will man etwas anders machen, dann sollte man vorher planen und sich viel Inspiration holen. Dann gilt es herauszufinden, was man braucht und was man will. Daraus entstehen der eigene Stil und das spätere Design des Wohnraums.

Multifunktionalität liegt ebenfalls im Trend

Das Paradebeispiel für Multifunktionalität im Wohnraum ist seit Jahrzehnten das Bett, welches man aus dem Schrank herausklappen kann. Neben diesem Konzept für kleine Wohnungen gibt es aktuell unendlich viele Ideen für die optimale Nutzung von Wohnraum. Ob viel oder wenig Platz vorhanden ist, spielt dabei keine Rolle mehr. So gibt es Betten und Sofas, die mit wenigen Handgriffen und Drehmomenten in Doppelstockbetten verwandelt werden können. Das klassische Hochbett, das auf der gleichen Grundfläche Schlafplatz und darunter Stau- oder Arbeitsplatz bietet, ist dagegen fast ein alter Hut. Auch verschiedene Klappschränke, die ein Bett in den Arbeitsplatz und diesen in eine Bar und so weiter verwandeln können, sind schon auf dem Markt. Das Angebot und die Möglichkeiten sind aufgrund von ausgetüftelten Systemen in Großzahl vorhanden.

Fazit zum Thema

Wie auch bei den Möbeln in Teil 2, so könnte man diesem Thema und den einzelnen Unterthemen selbst auch eine Artikelreihe widmen. Vielleicht werden wir dies in den kommenden Wochen und Monaten realisieren. Vielleicht ergeben sich aber auch andere, wissenswerte Themen rund um das Haus, den Hausbau und den Hauskauf.

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