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Donnerwetter: Außen und innen richtig vor Gewittern schützen

UnwetterElektrizität sorgt nicht nur dafür, dass Sie diesen Artikel lesen können, sondern ist auch in allen anderen Bereichen des Alltags ein nützlicher Begleiter. Aber nur, wenn sie in geregelten Bahnen fließt und aus der Steckdose kommt. Erscheint sie in dicken Wolken über den eigenen vier Wänden, dann lohnt es sich, wenn man sich vorher Schutz geholt hat. Und um diesen Blitzschutz soll es in den nächsten Absätzen gehen.

Der Außenschutz ist auch Innenschutz

Ein Blitzschlag am oder im Haus kann verheerende Folgen haben. In diesem Zusammenhang warnt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) unter anderem vor explodierenden Zählerkästen und Elektrostationen, vor berstenden Heizungsrohren und auch vor den Folgen eines direkten Blitzschlags in den Dachstuhl, der diesen mit knapp 30.000°C schnell Flammen schlagen lässt. Damit dies alles nicht vorkommt, sollte der Schutz vor dem Gewitter schon außen beginnen.

Speziell ist hier unter anderem der Blitzableiter gemeint. Diese starke metallische Leitung fängt den Blitz und seine Energien auf dem Dach ab und führt sie entlang des Daches und der Außenmauer in den Boden. Ist der Blitz erst einmal geerdet, kann er dem Haus nichts mehr anhaben. Dafür muss der Blitz aber auch direkt in den Leiter einschlagen. Stehen am Haus noch weitere Elemente (aus Metall) ab, dann sollten an diesen sogenannte Fangstangen angebracht werden, die ebenfalls geerdet sind bzw. zum Hauptleiter führen. Diese Stangen können beispielsweise an Schornsteinen und Satellitenschüsseln sinnvoll sein.

Der innere Schutz fürs Donnerwetter

Der innere Blitzschutz ist eine Erdung aller Metallbauteile des Gebäudes und sollte idealerweise schon beim Bau des Objekts bedacht werden. Leitungen und Träger werden an der Stelle ihres Eintritts ins Gebäude mit der Haupterdung verbunden. Nämlich betrifft das unter anderem Leitungen für Gas und Wasser sowie Heizungsrohre und Stahlkonstruktionen. Überdies wird die Erdung aller elektrischer Leitungen, also der gelb-grün isolierte Draht, an die Haupterdung angeschlossen. Schäden an der Bausubstanz bzw. an der Elektrik werden so abgewendet bzw. minimiert.

Der Innenschutz geht speziell im Elektroniknetz des Gebäudes weiter. An Zählern und Verteilerkästen sind Sicherungen angebracht, die bei Überspannung die Verbindung kappen. Für den Fall, dass wider Erwarten doch eine Überspannung die Leitung passiert, gibt es zur Sicherung der elektronischen Geräte Elemente, die zwischen die Steckdose und das Gerät geschaltet werden. Bei aufkommender Überspannung schalten sich die Elemente ab bzw. blockieren die Stromleitung. Es wird trotzdem empfohlen, bei Gewitter elektronische Geräte vom Netz zu nehmen.

Gebäude ohne Blitzschutz: So verhält man sich richtig

Sollte das Haus, in dem man wohnt, aus welchen Gründen auch immer keinen Blitzschutz haben, dann gibt es einige Hinweise zu befolgen. Zum Beispiel sollte man den Kontakt zu den Wasserleitungen meiden; bei Gewitter ist in ungeschützten Häusern duschen und baden lebensgefährlich!

Ungeschützte Öffnungen, wie zum Beispiel Fenster und Türen, sind weitestgehend zu schließen und zu verlassen. Elektrogeräte sind vom Netz zu nehmen. Zudem können vorsorglich die Sicherungen herausgenommen bzw. die Schalter im Versorgerkasten gekippt werden. Im Ernstfall empfiehlt es sich, die Telekommunikation über schurlose Geräte bzw. Handys zu realisieren, um einen Stromschlag zu vermeiden.

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