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Wintergärten und Gewächshäuser – Planung als Schritt 2

In unserer Ratgeber-Reihe ist die Planung des Gewächshauses oder Wintergartens natürlich Schritt 2; wenn Sie bei der realen Durchführung allerdings einen Antrag beim Bauamt stellen (s. Schritt 1), dann geht beides einher. Deshalb bekommen Sie in den folgenden Absätzen Hinweise und Tipps für die Planung Ihres neuen Glasbaus. Diese können Sie sich um ein Vielfaches vereinfachen, wenn Sie einen professionellen Anbieter mit der Konstruktion und dem Bau beauftragen. Individuelle Projekte nehmen da mehr Planung und Eigeninitiative in Anspruch. Alternativ können Sie aber auch hier einen Architekten mit der Planung, den Behördengängen und der Durchführung des Baus beauftragen.

Firma beauftragen oder selber machen: Gewächshaus

GewächshausBeim Gewächshaus kommt es immer darauf an, welche Fläche Sie abdecken wollen und wie hoch das Gebäude werden soll. Wollen Sie die in vielen Bundesländern maximale Höhe von 5 Metern erreichen und zudem eine große Fläche nutzen, dann werden Sie das Gewächshaus kaum im Alleingang errichten. Bei bautechnischer Ahnung und etwas Hilfe ist aber auch das möglich. Wenn Sie allerdings alleine an dem Projekt arbeiten, keine Zeit oder Lust für Eigeninitiative haben oder einfach nur sichergehen wollen, dass das Gewächshaus fachmännisch aufgebaut wird, dann können Sie auch eine entsprechende Firma beauftragen. Ihr Teil der Planung ist dann die Wahl des Standortes auf dem Grundstück.

Bei kleineren Bauten, für die Sie zudem Bausätze im Baumarkt oder Gartenhandel bekommen, können Sie fast nichts falsch machen. Wenn es lediglich ein kleiner Glasbau ohne Heizsystem, automatischen Anlagen und anderen Spielereien werden soll, dann können Sie im Zwei-Mann-Team das Gewächshaus an einem Nachmittag aufbauen. Dabei sparen Sie im Vergleich zur Lieferung und Montage durch eine Fachfirma mindestens 30 Prozent der Kosten. Bei der angesprochenen Bauzeit kommen allerdings – das sollte beachtet werden – eventuell noch Bodenarbeiten (Begradigung, Absenkungen oder Aufschüttungen, etc.) sowie weitere Vorarbeiten hinzu.

Spezialisten anfordern oder selbst bauen: Wintergarten

Da der Wintergarten an das Wohngebäude grenzt und meist auch von selbigem aus begehbar ist, muss hier ein bisschen mehr Planung einfließen. Es kann nicht einfach ein Bausatz aus dem Baumarkt gekauft und an die Wand geschraubt werden. Es ist zu beachten, dass eine gewisse Isolation (Wärme, Nässe, Schall, etc.) genauso gegeben sein muss, wie die Möglichkeit zur Beheizung, Lüftung und Reinigung. Geht man chronologisch vor, dann ist u. a. an das Fundament, an die Verankerungen, die Glaswände und Überdachung sowie deren Abschluss aneinander sowie an der Hauswand zu denken. Dabei ist auch schon nötig zu wissen, welche Heizart (s. Schritt 3) zum Einsatz kommt.

Ob Sie aber eine Firma damit beauftragen oder ob Sie selber Hand anlegen, die Planung des Wintergartens beginnt natürlich erst einmal mit dem Aussuchen der richtigen Anbaustelle. Vielleicht haben Sie bereits eine Tür, die zum nach hinten gelegenen Garten führt und die Sie zum Zugang für den Wintergarten machen wollen. Das löst schon einmal das erste Problem. Dann kommt noch die Art des Wintergartens als Überlegung hinzu. Soll es eine kleine Ecklösung werden (in der Ecke) oder eine Art Rundgang (um die Ecke). Soll es eine quaderförmige Fläche mit Sattel- oder Pultdach werden oder ein Polygon mit entsprechendem Runddach? Zu empfehlen ist, wenn Sie selbst bauen wollen aber nicht aus der Baubranche kommen, zumindest für die Planung des Baus einen Fachmann hinzuzuziehen.

Zusammenspiel aus Haus und Wintergarten / Gewächshaus

Bezüglich der Bauform sollten Sie auf eine harmonisierende Anpassung an den vorhandenen Baukörper achten. Sie können z. B. die Dachform des Hauses auch für das Dach des Wintergartens übernehmen.“, schreibt Klaus Fisch in seinem Ratgeber Selbst Wintergärten und Glashäuser bauen. Zudem betont er, dass bei der Planung die zukünftig im Wintergarten (in unserem Fall auch im Gewächshaus) stehenden Pflanzen zu berücksichtigen sind. Denn gerade bei hohen Pflanzen bietet sich ein Satteldach mehr an als ein Pult- oder vielleicht sogar Flachdach, was aber an sich schon eher selten ist. „Optisch ideal ist es, wenn Wintergarten und Hausdach die gleiche Neigung besitzen und beide Bauwerke praktisch ineinander übergehen.“, merkt Fisch noch an. Auch bei einzeln stehenden Glasbauten, also bei Gewächshäusern, kann sich eine optische Anpassung ans Hauptgebäude lohnen.

Detailplanung der einzelnen Bauten

Ort, Größe, Dach, Heizsysteme, Elektrik, Verglasung, Baumaterialien, Zeitaufwand, Kosten – all das ist wichtig, aber von Projekt zu Projekt durchaus verschieden. Daher könnten an dieser Stelle nur allgemeine Tipps und Hinweise gegeben werden. Es gibt einiges an Fachliteratur zum Thema, die Sie sich daher anschauen sollten. Achten Sie dabei auf das Publikationsjahr, da es vor allem im Hinblick auf die Energieeffizienz von Wohn- und Anbauten immer wieder Neuerungen gibt. Oder fragen Sie einen Architekten; immerhin gehört zu seinem Beruf auch, immer auf dem neusten Stand zu sein. Über ein Detail, die Heizsysteme für Wintergärten und Gewächshäuser, möchten wir Sie im nächsten Artikel unterrichten. Bis dahin!

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